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Medienmitteilung vom 14. April 2016

Malen ist mein Leben: Jacqueline Schmidt im SEEDAMM PLAZA

Pfäffikon SZ, 14. April 2016; Mit wachem Geist, feinem Gespür und Witz erzählt die im März 90 Jahre alt gewordene Jacqueline Schmidt aus ihrem Leben. Ihre Bilder sind im SEEDAMM PLAZA vom 17. April bis 24. Juli 2016 zu bewundern. Die Vernissage findet am Mittwoch, 20. April, 19.00 Uhr, im Beisein der Künstlerin statt.

Von Neuenburg nach Florenz...


Jacqueline Schmidt ist geboren und aufgewachsen in Neuenburg und entscheidet sich nach der Matura für die Ausbildung Arts et Métiers an der Ecole des Beaux Arts in Lausanne. Hier lernt sie das Handwerk des Malens und  macht sich 1946 auf nach Florenz, wo sie als gut 20-Jährige drei Jahre lang lernt und arbeitet. Geblieben sind viele Erinnerungen an Einheimische und Menschen aus Russland, den USA oder Australien, das gemeinsame Wiederherstellen einer gesprengten Brücke und die Erkenntnis, dass ihre Eltern grosses Vertrauen hatten, die noch so junge Tochter alleine in die Hauptstadt der Toscana reisen zu lassen. Besonders gerne denkt sie an die Atelier-Besuche beim Maler Pietro Annigoni zurück, er portraitierte bekannte Persönlichkeiten nach altmeisterlicher Technik.

...Über Zürich...


Zurück in Neuenburg wurde es Jacqueline Schmidt bald langweilig, also entschied sie sich für Zürich, wo sie an der Kunstgewerbeschule Modezeichnen erlernte. Als selbständig Erwerbende arbeitet sie für das Modehaus Grieder. Direktor Rudolf Moser gefielen ihre Arbeiten, er förderte sie, und so erschienen ihre Zeichnungen als Inserate in der Neuen Zürcher Zeitung.

...nach Holland...


Auf einer Ferienreise nach Holland lernte sie ihren zukünftigen Ehemann kennen, ein Schweizer, der im Seidenhandel tätig war. Auf die Heirat 1952 folgte die Geburt ihres Sohnes Marc. Nach nur 11 Ehejahren starb ihr geliebter Mann. Jacqueline Schmidt musste alleine für ihren Sohn und sich selber sorgen. Ihr gefiel die Arbeit bei Grieder, dabei liess sie sich vom renommierten US-Modehaus Neiman Marcus inspirieren. Die Fotografie etablierte sich, die Modezeichnung hatte ihren Dienst getan. Für Jacqueline Schmidt und viele andere Berufsleute eine harte Realität.

...zurück nach Neuenburg...


Nun setzte sie voll auf die Illustration und Radierungen und begann, ihre Gemälde auszustellen. Gerne erinnert sie sich an die Ausstellung in der Galerie des Amis des Arts in Neuenburg. Ebenso an die zufällige Begegnung mit dem Neuenburger Bundespräsidenten Pierre Aubert und seiner Gemahlin in Venedig, der ebenso wie sie und eine Freundin die Lagunenstadt genoss.


Jacqueline Schmidt arbeitete für einen Kunstverlag in Zürich, bemalte Pendules Neuchâteloises für die Uhrenfabrik Le Castel und malte unermüdlich. Dank ihrer Neugier hat sie sich im Laufe ihres langen Lebens verschiedenste Mal-Techniken und Stile angeeignet. Ihr Werk überrascht denn auch den Betrachter immer wieder. Auf die Frage, welche Technik ihr am liebsten sei, meint Jacqueline Schmidt: „Zeichnen mit Pinsel oder Bleistift, ich habe immer ein Skizzenbuch bei mir.“ Erst kürzlich hat sie bis früh in den Morgen an ihrem neusten Bild gearbeitet Les Abysses de Venice (die grosse Tiefe Venedigs).

Ausstellung und Vernissage


Die Ausstellung „Ein Aufschrei“ im SEEDAMM PLAZA dauert vom 17. April bis 24. Juli 2016. An der Vernissage mit Apéro am Mittwoch, 20. April 2016, 19.00 bis 20.30 Uhr, wird die Künstlerin anwesend sein. Sie freut sich auf viele interessante Gespräche mit Besucherinnen und Besuchern. Der Eintritt ist kostenlos. Informationen: 055 417 17 17 oder www.seedamm-plaza.ch.

Links:
www.seedamm-plaza.ch



Weitere Auskünfte
Tanja Köppen-Maier, Leiter Marketing
SEEDAMM PLAZA
Seedammstrasse 3
CH-8808 Pfäffikon SZ
Tel 055 417 17 17
Fax 055 417 17 18
E-Mail: tanja.koeppen@seedamm-plaza.ch

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