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Medienmitteilung vom 08. Juni 2020

Widiart "Formen im Strudel des Systems"
Andreas Widmer im SEEDAMM PLAZA
 
Pfäffikon SZ, 08. Juni 2020; Dem 60-jährigen Andreas Widmer wurde die Malerei in die Wiege gelegt. Dies, obwohl er nicht aus einer Künstlerfamilie stammt. Schon als kleiner Bub faszinierten ihn das Malen und die Farben. Sein Talent erkannten auch seine Lehrer und empfahlen ihm eine Ausbildung an einer Kunstgewerbeschule. Doch in einer Familie mit 11 Kindern bestanden die Eltern auf einen soliden Beruf. Deshalb startete Andreas Widmer mit einer Lehre zum Maler-Tapezierer. Seit seiner Pensionierung lebt der Künstler im Zürcher Weinland und widmet sich ganz seinem ausdruckstarken Werk. Seine Gemälde zeigt er regelmässig an Ausstellungen. Im SEEDAMM PLAZA sind die Bilder von Widi, wie seine Freunde ihn nennen, bis 5. August 2020 zu sehen. Die Vernissage findet am 13. Juni, 17.00 Uhr, statt. Der Künstler wird anwesend sein, der Eintritt ist kostenlos.

Der 1960 geborene Andreas Widmer ist auf dem Land im St. Gallischen mit zehn Geschwistern aufgewachsen. Das Gestalten und Malen lagen ihm bereits als kleiner Junge; die Lehrer empfahlen nach der Schule eine Ausbildung an der Kunstgewerbeschule. Stattdessen absolvierte der gute Beobachter und an Natur, Mensch und Tier interessierte Jugendliche eine Lehre als Maler-Tapezierer. Hier würde er auch gestalten können. Doch die Entwicklungsmöglichkeiten waren gering, und es folgte eine anspruchsvolle Ausbildung bei der Stadtpolizei Zürich, wo er 12 Jahre im Streifendienst tätig war. 1996 bewarb er sich für den spezialisierten Sicherheitsdienst. Es klappte auf Anhieb, und Andreas Widmer war fortan als Aufklärer und Szenenkenner im Einsatz. Neben seiner beruflichen Tätigkeit fand er Ausgleich und Inspiration in der Malerei. Erst nahm er sich Portraits und Tiersujets vor. Dann folgte die Imitation von grossen Vorbildern wie Auguste Renoir, Vincent van Gogh oder Albert Anker. Dabei probierte er auch verschiedene Techniken wie Aquarellieren und Zeichnen mit Kohle oder Farbstift aus. Seit 1993 fokussiert Andreas Widmer ganz auf abstrakte Objekte und verwendet dafür meistens Akrylfarbe auf Leinwand. Er entwickelt fantasievolle Netze, welche er mit Formen und Farben dynamisch verbindet. Zentral ist auch das Fliessen der Farbe, was einen improvisierten Eindruck vermittelt. Allerdings überlässt Widi nichts dem Zufall; jedes Bild strahlt starke Emotionen und Kraft aus. Zudem haben die Gemälde von Andreas Widmer konkrete Titel trotz oder gerade wegen ihrer Abstraktheit. Das erlaubt dem Betrachter eine gedankliche Reise oder eben Fantasie. „Versuchen, sich in die Gegenseite hineinzudenken“, sagt Andreas Widmer über seine Motivation als Polizist. Das trifft wohl auch für sein malerisches Schaffen zu, wenn er sagt: „Wir sehen Formen und sind Körper, wir bewegen uns im Strudel des Systems, wir sind vernetzt und gleichsam Materie im Universum.“

Der heute im Zürcher Weinland wohnende Künstler stellt seine Werke regelmässig aus und freut sich zudem an einer grossen Fangemeinde. Über sein berufliches Wirken als Ermittler schrieb Andreas Widmer das 2019 im Giger Verlag erschienene  Buch „Scheissbullen“.

Die Vernissage zu Andreas Widmers Ausstellung Netzwerke in Form und Farbe im SEEDAMM PLAZA findet im Beisein des Künstlers am Samstag, 13. Juni 2020, 17.00 Uhr, statt. Der Maler präsentiert seine Werke selber, danach sind die Gäste zum kostenlosen Aperitif eingeladen. Die Ausstellung dauert bis 5. August 2020. Informationen: 055 417 17 17 oder www.seedamm-plaza.ch.

Links:
www.seedamm-plaza.ch

https://www.widiart.ch/


Weitere Auskünfte
Tanja Köppen-Maier, Leiter Marketing
SEEDAMM PLAZA
Seedammstrasse 3
CH-8808 Pfäffikon SZ
Tel 055 417 17 17
Fax 055 417 17 18
E-Mail: tanja.koeppen@seedamm-plaza.ch

 

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